Was Sie beim Job Wechsel beachten müssen
Sind Sie unglücklich in Ihrem Job? Für viele Leute trifft dies zu. Natürlich ist es einfach, diejenigen ausser acht zu lassen, die überhaupt schon einen Job haben, da sie in einer besseren Position sind, als diejenigen, die von Hartz IV leben müssen. Aber unglücklich oder unzufrieden im Job zu sein, beeinflusst Sie mehr, als Sie vielleicht ahnen.
Sie haben ja wahrscheinlich schon lange eine Menge Zeit und eine Menge Ihrer Aufmerksamkeit und emotionaler Energie darauf verwendet, Ihren Job so gut wie möglich zu machen - selbst, wenn Sie gerade nicht vor Ort sind.
Unglücklich und unzufrieden im Job zu sein, kann zu folgenden Dingen führen:
- Launenhaftigkeit und Irritierbarkeit sowie Frustration, auch wenn Sie schon zu Hause sind. Es ist schwierig für Menschen, die Gedanken an den Job loszulassen, auch wenn man gar nicht mehr auf der Arbeit ist. Und natürlich gibt es auch einigen Frust, der sich aufstaut und der sich dann zu Hause entlädt. Wenn man Ihnen keinen ausreichenden Lohn für das zahlt, was Sie im Job leisten, dann können Sie sich nicht die Dinge leisten, die Sie wollen oder Sie müssen ständig Extraschichten machen, was dazu führt, dass Sie ständig der Familie entzogen werden, die sich dann wiederum darüber beschwert, dass sie Sie nie zu Gesicht bekommt… Es kommt also dauernd zu Spannungen.
- Niedriges Selbstwertgefühl und Depression. Wenn Ihnen im Job nur wenig Respekt entgegengebracht wird, dann ist es auch schwierig sich selber gegenüber einen hohen Level an Respekt zu halten. Ständige Beleidigungen und Frustrationen führen zu Depressionen und können die emotionale Gesundheit komplett in den Keller fahren. Dies kann auch zu einer Verrohung Ihrerseits führen - sowohl bei der Arbeit, als auch zu Hause. Es ist so eine Art Schutzmechanismus, die eigenen Gefühle abzuschalten, so dass sie nicht missbraucht werden können.
- Abnehmende Leistung auf der Arbeit ist auch sehr gebräuchlich. Wenn Sie ständig beleidigt oder abgelehnt werden, egal was Sie tun, warum sollten Sie dann überhaupt noch so hart arbeiten? Deswegen ist der Leistungslevel schon unter Standard bei manchen, für die schlechte Behandlung, die ihnen widerfahren ist - auch wenn sie es nicht immer aktiv machen, sondern manchmal nur unterbewusst.
- Substanzmissbrauch (Alkohol/Tabletten/Drogen) kann unter schlechten Umständen ebenfalls entstehen. Als ein Mittel zur Selbstheilung wenden sich manche dem Alkohol, Tabletten oder Drogen zu, einfach um sich besser zu fühlen.
Dies sind natürlich nur einige wenige Probleme, die durch extreme Unzufriedenheit im Job und durch Frustration entstehen können. Jede Person ist anders, aber der grundlegende Gedanke dabei ist, dass eine Unzufriedenheit auf der Arbeit nichts ist, was man komplett ignorieren sollte. Auch in den schlechtesten Zeiten gibt es noch genügend Jobangebote und die Chancen sind groß, dass Sie einen Job finden, der besser zu Ihnen passt und bei dem Sie besser behandelt werden - wenn Sie wissen, wie.
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